DB-Anlage

„KARLSFORST“ – unsere Deutschlandanlage

Diese Anlage begleitet uns seit Gründung des Vereins im Jahre 1986. Sie bildet nach wie vor den festen Kern unseres Modelleisenbahnensembles.

Alltag an einer Bahnstrecke im Ruhrgebiet; im Hintergrund stehen Wohnhäuser, die typisch für die 1950er- und 1960er-Jahre sind

Im Laufe der Jahre auf zahlreichen nationalen und internationalen Messen und Ausstellungen gezeigt, war die DB Anlage des Vereins einer steten Wandlung und Anpassung an den Stand der Technik und des Modellbaus unterworfen.

Die Anmutung allerdings, nämlich die Darstellung einer Eisenbahnszene im Raum Bergisches Land und Ruhrgebiet in den 50er und 60er Jahren, wurde kontinuierlich beibehalten und bis heute fortgeführt.

Eine Präsentation auf Ausstellungen ist nicht mehr möglich. Aus einigen Streckensegmenten ist zusätzlich eine „An der Wand entlang“ Anlage entstanden. Diese Segmente finden nach wie vor Verwendung für Eurotrack-Ausstellungen, die jährlich an wechselnden Standorten der dieser Vereinigung angehörenden Vereine durchgeführt werden.

Karlsforst / Kaarst

Das namensgebende zentrale Segment der Anlage ist der Bahnhof „Karlsforst (Rhld.)“ mit angeschlossenem BW.  Aus Verbundenheit mit der Heimatstadt des Vereins, wurde dieser Name aus der urkundlich frühesten Erwähnung des Ortes Kaarst (1218 „Carlesforst“) abgeleitet.

Technik und Betrieb der Hauptstrecke

Der Anlagenteil „Karlsforst“ ist darauf ausgelegt, im digitalen DCC Modus betrieben zu werden. Es werden zwei Z21 Zentralen von Roco verwendet, damit Fahrbetrieb und Weichensteuerungen getrennt sind.

Vergangenheit und Moderne:
Begegnung von Dampflok und TEE-Dieseltriebzug

Die Weichen werden über Gleisbildstellpulte (digitale und manuelle) bedient, gefahren wird zumeist mit der sog. Z21 App (andere Handregler sind möglich). Diese Konstellation gilt für die gesamte Modellanlage, also für die Summe aller Anlagenteile. Die digitale Umgebung ist nach dem Motto „keep it simple“ konzipiert, so dass wirklich jedes Vereinsmitglied seine Loks und Züge intuitiv fahren lassen kann. Dieses System bewährt sich auch hervorragend für die kurzfristige Einbindung von Besuchern.

Aber auch die analoge Welt wurde nicht völlig abgeschafft. Im Bereich Karlsforst kann auch immer noch analog gefahren werden. Dies ist insbesondere Interessant für Gäste, die ihre oft noch nicht digitalisierten Loks fahren lassen möchten.